Eine Hauptordnung festlegen
Für viele verschiedene Autoren ist eine alphabetische Ordnung leicht nachvollziehbar. Bei großen Reihen kann die Bandfolge innerhalb eines Autorenbereichs wichtiger sein. Wenn du meist aus ungelesenen Büchern auswählst, kannst du dafür ein kleines gesondertes Fach verwenden und den übrigen Bestand anders ordnen.
Vermeide zu viele Sonderregeln. „Küstenkrimis außer historischen Reihen, sofern noch ungelesen“ klingt genau, lässt sich im Alltag aber schwer beibehalten. Ein klarer Hauptort pro Buch ist hilfreicher als fünf mögliche Kategorien.
Den Buchkörper mitdenken
Die Library of Congress empfiehlt, ähnlich große Bücher so nebeneinander zu stellen, dass sie sich gut unterstützen. Wenn dein Ordnungssystem dadurch eine kleine Ausnahme braucht, notiere sie: „Großformatige Bände unten“. Die praktische Aufbewahrung ist wichtiger als ein lückenloses Alphabet um jeden Preis.
Plane außerdem eine kleine freie Stelle zum Wiedereinsortieren. Wenn jeder neue Band eine komplette Verschiebung auslöst, ist das System zu voll oder zu starr. Ein zweites Reihenetikett löst kein Platzproblem.
Mit einem Fach testen
Räume nicht sofort die ganze Sammlung aus. Sortiere einen klar abgegrenzten Bereich und suche anschließend drei konkrete Bücher. Funktioniert das ohne Nachdenken? Kann jemand anderes mit einer kurzen Erklärung den richtigen Band finden? Dann lässt sich die Ordnung ausweiten. Ein Regal muss nicht wie ein Katalog aussehen. Es soll deinen Bestand nutzbar halten und dir häufiger einen guten Krimi in die Hand geben.