Werk und Exemplar unterscheiden
„Diesen Roman habe ich“ ist etwas anderes als „Diese Taschenbuchausgabe steht bei mir“. Für die erste Frage reichen Autor und Titel. Für die zweite ergänze Format, ISBN und gegebenenfalls Übersetzung. Die ISBN identifiziert eine Ausgabe, nicht deinen persönlichen Zustand oder eine Widmung.
Wenn du dasselbe Werk als Hörbuch und Print besitzt, führe beide Formate nachvollziehbar auf. Ein Sammelband braucht zusätzlich einen Hinweis auf die enthaltenen Werke, sofern du Doppelkäufe einzelner Romane vermeiden möchtest.
Mit sechs Feldern starten
Eine einfache Tabelle kann enthalten:
- Autor und Titel;
- Reihe mit verifizierter Bandnummer;
- Format oder konkrete Ausgabe;
- Standort;
- gelesen, ungelesen oder begonnen;
- verliehen an beziehungsweise nicht verliehen.
Lass unbekannte Reihenangaben offen, statt eine Nummer aus der Covergestaltung zu erraten. Ein Lesetracker kann den Lesestatus ergänzen; private Besitzverwaltung und persönliche Lektürenotizen dürfen getrennt bleiben.
Den Aufwand begrenzen
Erfasse zuerst ein Regalbrett oder die Bücher, bei denen du tatsächlich den Überblick verloren hast. Teste anschließend, ob die Liste deine Frage schneller beantwortet. Wenn du ein Feld nie nutzt, entferne es wieder. Nach Käufen, Rückgaben und Weitergaben ist eine kleine Aktualisierung hilfreicher als eine einmalige perfekte Inventur. Bewahre eine eigene Kopie der Liste auf, wenn du dafür eine App verwendest. Wichtig ist, dass du deine Angaben später wiederfindest, nicht dass möglichst viele Produktdaten automatisch eingefüllt werden.