Die Fassungen abgleichen
Vergleiche Autor, Titel, Sprache und gegebenenfalls Übersetzung. Prüfe beim Hörbuch ausdrücklich, ob es gekürzt, ungekürzt oder bearbeitet ist. Ein Hörspiel ist für einen nahtlosen Wechsel häufig die schwierigere Grundlage, weil die akustische Umsetzung anders aufgebaut sein kann.
Verschiedene Formate können eigene ISBN tragen; eine unterschiedliche Nummer ist daher nicht automatisch ein Problem. Entscheidend ist die Textfassung. Wenn diese unklar bleibt, plane nicht mit einem lückenlosen Satz-für-Satz-Wechsel. Du kannst beide Fassungen auch unabhängig voneinander nutzen.
An Kapitelgrenzen wechseln
Ein deutlich benanntes Kapitel ist meist leichter wiederzufinden als „ungefähr bei 37 Prozent“. Prozentwerte beziehen sich auf die jeweilige Ausgabe und sind keine verlässliche gemeinsame Positionsangabe. Auch eine Audiospur muss nicht genau einem gedruckten Kapitel entsprechen.
Notiere beim Stoppen Kapitel, Figur oder eine kurze eigene Beschreibung der letzten Szene. Beginne im anderen Format gegebenenfalls etwas früher, um die Stelle einzuordnen. Kopiere dafür keine langen Textpassagen; ein Hinweis auf den Handlungsabschnitt genügt meistens.
Den Mehraufwand ehrlich prüfen
Wenn du bei jedem Wechsel lange suchst, kann ein Format pro Buch angenehmer sein. Du könntest stattdessen zwei verschiedene Krimis für Hören und Lesen wählen, sofern du die Handlungen gut auseinanderhältst. Funktionen zum gemeinsamen Lesestand sind an bestimmte Angebote gebunden und sollten vor dem Kauf geprüft werden. Die Möglichkeit, zweimal zu bezahlen, ist noch kein Beleg für eine technisch abgestimmte Kombination.